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Die 6 teuersten Pferde der Welt

Written by Super User. Posted in Reiten Allgemein

Seattle Dancer (22.04.1984 - 02.06.2007)

Seattle Dancer war ein Irisches Rassepferd das als Rennpferd Karriere machte. Es war das teuerste Jungpferd(als Jährling) das im Alter von 1,5 Jahren bei einer Auktion wo sich verschiedene Züchter überboten haben für 13.1 Millionen $ verkauft. Ein Virus machte die gute Entwicklung zunächst problematisch, 1987 startete das Rennpferd bei seinem ersten Rennen als Favorit und erreichte nur Platz 3. Mit zwei Siegen bei fünf Starts und einer Gewinnsumme von 152.413 Dollar schloss er seine aktive Laufbahn ab. Seine letzte Zeit verbrachte er als Deckhengst im Gestüt Auenquelle bevor er an den Folgen einer Herzattacke starb.

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Das erste Mal: Ausreiten

Written by Super User. Posted in Reiten Allgemein

  Wer -wie ich - das erste Mal mit einem 5 Jahre jungen Pferd zum Ausreiten ins Gelände geht, der muss so einiges beachten und bedenken. Als aller erstes mal: Sicherheit geht vor! Denn Ausreiten ist immer gefährlicher als das Reiten auf einem weichen Sandplatz. Und man muss immer bedenken und sich bewusst sein: ein Pferd ist ein Fluchttier. Und zwar jedes Pferd. Das brävste Pferd wird im Zweifelsfall eher Fersengeld geben und der vermeintlichen Gefahr davon galoppieren. Auch wenn das Pferd normalerweise super brav ist. Das ist nicht böse, das ist ein jahrtausende alter Instinkt. Man sollte auch eher in der Gruppe ausreiten als alleine, denn Pferde sind auch Herdentiere und viele sind in der Gruppe ruhiger und entspannter als alleine. Aber man sollte sich auch bewusst sein dass in einer Gruppe ein einzelnes Pferd reicht, das sich erschrickt, und alle anderen machen mit.

Deswegen: Man muss sich der Risiken bewusst sein und ich empfehle (nicht nur beim Ausreiten) unbedingt einen Reithelm und auch eine Schutzweste oder zumindest einen Rückenprotektor zu tragen. Ein möglicher Sturz im Gelände auf einen Stein, einen Fels oder einen Baumstumpf ist einfach deutlich gefährlicher als ein Sturz auf dem Reitplatz.

Aber nun genug der Warnungen. Für viele Reiter ist das Reiten lernen und die Dressurübung eher ein Mittel zum Zweck, damit man das Pferd kontrollieren kann und damit man dann entspannt ausreiten kann. Ich muss gestehen dass ich das bisher anders gesehen habe, aber seit dem ersten richtigen Ausritt, mit Galopp über ein abgemähtes Stoppelfeld... das ist schon toll. Und je nach dem wie das Pferd sich verhält, zeigt es dem Reiter ja auch, ob es selber Freude aum Ausreiten hat. Mein Junger "Cornelis" hat definitiv eine ganze Menge Spaß am Ausreiten! Natürlich ist es (noch) nicht vollkommen entspannt, der Kopf ist immer wieder weit in den Himmel gereckt, weil es im Gebüsch spannend knistert, weil es irgenwoher interessant riecht, oder weil er im Blickwinkel eine Bewegung ausgemacht hat.

Aber dabei wurde Cornelis niemals besonders unruhig und die Gegend ansehen und interessiert alles beobachten muss ja schließlich beim Ausreiten erlaubt sein. Eine neue Umgebung, neue Eindrücke und ganz unterschiedliche Untergründe sind ja auch für ein Pferd spannend und eine tolle Abwechslung. Und wie sehr sich die regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Pferd auch bei der Bodenarbeit lohnt hat mir meiner auch gleich sehr eindrucksvoll demonstriert: Er schenkt seinem Reiter unglaublich viel Vertrauen! Es waren noch zwei andere, ältere und im Gelände erfahrene Pferde dabei. Und siehe da, es tat sich vor ihnen ein großes, böses schwarzes Lock in Form einer Schlammpfütze auf. Und promt sind die beiden Pferde jeweils nach links bzw. rechts ausgeschert und die Reiter waren gut beschäftigt, wieder etwas Ruhe rein zu bringen. Anders
 Cornelis. klar hat er das Schwarze Loch auch gesehen und feste geschnaubt und er fand es irgendwie auch bedrohlich, klar. Aber er hat nicht eine Sekunde gezögert und sich vollkommen auf meine Hilfen verlassen und ist - langsam und vorsichtig - aber ruhig und ganz gerade durch die Schlammpfütze gestackst.

Solche Erlebnisse sind für Reiter und Pferd toll. Und wer uns alle danach gesehen hat, wie wir entspannt im Galopp um die Felder geritten sind, konnte vermutlich den Spaß aller Beteiligten Reiter und Pferde spüren. Das einzige was gegen Ende dann störend war, waren die Pferdebremsen, Fliegen und Mücken. Da wusste ich dann auch endlich für was ich die Spring-Gerte dabei hatte, ich konnte während dem Reiten damit die Fliegen von seiner Brust verschauchen. Und auch das war ihm sofort klar, dass ich mit der Gerte nicht ihm drohte und rumwedelte, sondern dass ich ihm nur helfen wollte die Fliegen zu verscheuchen. Das empfehle ich nicht unbedingt jdem zur Nachhahmung, aber mein Pferd war auch dafür sehr dankbar.

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Besonderheiten bei jungen Pferden

Written by Super User. Posted in Reiten Allgemein

Nachdem unser Pferd selber erst 5 Jahre alt ist, was gerade bei einem großen Pferd quasi noch mitten in der "Pubertät" ist, sind uns schon ein paar Besonderheiten Aufgefallen, über die ich gerne hier berichte.

Verhalten gegenüber anderen Pferden

Das Verhalten gegenüber anderen Pferden auf der Koppel oder auch auf dem Reitplatz hat sichin den letzten Wochen sehr stark verändert oder besser gesagt, weiter entwickelt. Zu Beginn war er fremd, er hatte Angst vor anderen Pferden, fühlte sich als jüngster sichtbar unsicher auch wenn er nach Außen hin schon lange der größte war mit einem Stockmaß von über 175cm. Und das hat sich mittlerweile dahin geändert, dass er gelernt hat, mit Anden Pferden umzugehen und er ist sich zunehmend seiner Größe und seiner Stärke bewusst. Er ist sicher nicht der "Chef" in der Gruppe, aber er hat gelernt, sich gegenüber vielen anderen Pferden durchzusetzen. Beim Reiten auf dem Reitplatz und noch schlimmer in der engen Reithalle hatte unser "Kleiner" zu Beginn auch Angst vor anderen Pferden, gerade wenn es etwas eng wurde oder von hinten ein Pferd schneller auf ihn zu gekommen ist, dann hat er versucht, ruhig aber sicher etwas mehr Abstand zu gewinnen, meistens indem er ein wenig beschleunigt hat. Das ist ohnehin schon sehr angenehm und gut, andere Pferde würden weggaloppieren oder springen. Aber mittlerweile hat er gelernt, sich zu 100% auf seinen Reiter zu verlassen. Solange ihm sein Reiter nun Ruhe und Sicherheit vermittelt, ist er unglaublich ruhig und sicher geworden, egal ob im Gelände, auf dem Platz oder auch beim Springen.

Körperliche Entwicklung

Unser Pferd ist mit seinen etwas über fünf Jahren noch immer nicht ganz Ausgewachsen. In der letzten Zeit ist er um 3cm gewachsen. Damit einher geht, dass unser Pferd neulich leichte Probleme hatte. Man kennt es von Kindern: Wachstumsschmerzen. Einfach ein paar Tage Ruhe und es war zum Glück wieder gut. Allerdings hatten wir auch schon vor seinen Wachstumsschmerzen einen sehr guten Physiotherapeuten für Sportpferde da. Der hat ihn komplett durchgecheckt und eingerenkt. Er hat einige leichte Fehlstellungen korrigiert, damit sich die Muskeln möglichst gleichmäßig weiter entwickeln. Das kann man sehr empfehlen, ich werde dem Physiotherapeuten bei Gelegenheit einen eigenen Artikel widmen, das war wirklich sehr beeindruckend. Einen Effekt hat sein junges Wachstum auch noch, wir können unser Pferd füttern was wir wollen, er schießt eher in die Höhe als dass er etwas kräftiger wird. Er baut zwar schon gut Muskeln auf, wirkt aber immer noch ein wenig wie ein pubertierender Jugendlicher Schlacks.

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Ist Springen schlecht fürs Pferd?

Written by Super User. Posted in Reiten Allgemein

  Ist denn Springen nicht schädlich für das Pferd? Diese Frage haben wir unter Freunden mit Pferden länger diskutiert. Eines vornweg; es gibt keine klare Antwort. Oder eben doch. Eigentlich schon. Ganz klare BWL'ler Aussage: "Es kommt darauf an..."

Und genau das triffts ziemlich gut. Es kommt darauf an. Und zwar auf ziemlich vieles. Als erstes muss ich eingrnzen, dass ich von gelegentlichem Springen spreche, nicht von "ec htem" Training und Leistungssteigerungen und regelmäßigen Springturnieren und Wettkämpfen. 

Ich spreche jatzt mal von unserem Pferd, einem gut 5 Jährigen Wallach, der schon recht ordentlich ausgebilet ist und der tatsächlich "Springblut" hat. Ich dachte das sei eher nicht so wichtig, aber ihm liegt Springen einfach, er sieht ein Hinderniss, man reitet gezielt darauf zu und den Rest kann er total entspannt ganz alleine. Für unser Pferd ist es ideal, wenn er - ähnlich wie ein Läufer im möglichst abwechslungsreichen Lauftraining - auch abwechlslungsreich gefordert und gefördert wird. Alle 1-2 Wochen eine entspannte Springstunde mit kleinen Hindernissen ist für ihn neben der üblichen Dressurstnden, dem wetterabhängigen Ausreiten und der ergänzenden Bodenarbeit absolut perfekt. 

Für andere Pferde mag Springen Stress bedeuten, das muss man jeweils selbst entscheiden und probieren, aber grundsätzlich kann man wirklich sagen, dass auch für ein Pferd - gerade wenn es jung, neugierig und energiegeladen ist, ein möglichst abwechslungsreiches Trainingsprogramm sinnvoll ist. Denn wer jeden Tag nur in der Halle im Kreis läuft wird irgendwann sicher abgestumpft. 

Also, wir haben uns darauf geeinigt, dass Springen nicht grundsätzlich schädlich ist, klar ist aber auch dass die Belastung für die Gelenke natürlich höher ist als beim normalen Reiten, deswegen sollte man dasiert damit umgehen. 

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Ausreiten und durch Wasser reiten

Written by Super User. Posted in Reiten Allgemein

  Endlich wird es Frühling. Und endlich kann man mit dem Pferd auch mal wieder entspannt ausreiten gehen, ohne Winterjacken und Winterdecken für das Pferd. Und man kann auch wieder - zumindest bei uns im Gelände rund um den Stall - durch den Bach waten oder einen kleinen Tümpel durchqueren. Allerdings muss es dazu auch wieder wärmer werden, denn die Wassertemperaturen sind noch recht frisch, auch bei einem kleinen See oder einem flachen Tümpel.

Wenn man mit dem Pferd nur ein paar Zentimeter tief durch das Wasser reitet, ist das kalte Wasser kein Problem, theoretisch ist die Kühlung der Gelenke sogar gut. Aber Achtung! Was nach dem Reiten für die gut durchbluteten und erhitzten Gelenke gut ist, kann während eines Ausritts auch problematisch werden. Denn wer Läufer ist, kennt das Problem, nach dem Laufen im Sommer ist das Abkühlen im kalten See vielleicht angenehm, wer dann aber nach dem Baden weiter laufen will, der wird schnell feststellen dass die Muskeln und Gelenke kalt und steiff werden vom kalten Wasser im See.

Das gleiche kann nun auch bei zu geringen Wassertemperaturen beim Ausreiten passieren. Wer also ein längeres Stück durch kaltes Wasser reitet, sollte auch darauf achten nach dem kühlen Bad nicht gleich los zu galoppieren. Gebt dem Pferd und seinen Gelenken ein paar Minuten im Schritt Zeit sich wieder aufzuwärmen.

Wassertemperaturen beachten

Im Übrigen sollte man nicht unterschätzen dass auch bei sommerlichen Temperaturen unsere Gewässer noch recht kalt sein können, vor allem fließende Gewässer. Wer sich informieren möchte über aktuelle Wassertemperaturen kann das über Google machen oder auch über die folgende Website: www.wassertemperatur.org. Das ist ja nicht nur für Reiter und Pferd und beim Ausreiten interessant. Aber vielleicht wird es ja bald auch wieder so warm, dass man nach dem Reiten selbst ein Bad nehmen kann. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit umsatteln, von Laufen Klettern und Reiten auf Reiten und Schwimmen? Aber das Schwimmen ist leider nicht meine Stärke, deswegen wird wohl auch mein erster Triathlon noch weiter auf sich warten lassen.

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