Mini militia Reitausrüstung - Laufen Klettern Reiten

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Günstige Lederreitstiefel im Test: Equi-Theme Lederstiefel Expert

Written by Super User. Posted in Reitausrüstung

Wer gerne "richtige" Reitstiefel haben will anstatt mit Chaps zu reiten der muss schnell tief in die Tasche greifen. Eine relativ günstige Alternative kommt aus dem Hause Equi-Theme. Der Lederreitstiefel Equi-Theme Lederstiefel Expert mit Schnürung ist mit 179 € recht günstig zu haben und bietet dafür schon eine ganze Menge. Natürlich gibt es den Reitstiefel nicht nur in Standard-Größen sondern die Wadenweite und die Schafthöhe sind individuell konfigurierbar. Die hier verlinkte Variante ist aber eine gängige Variante die auch sehr vielen passen sollte die normal Größe 41 brauchen. Aber wer einen besonders hohen Schaft braucht wird das auch finden. Überhaupt ist der Reitstiefel sehr passgenau, so dass man - wenn man seine Wadenweite und die Schafthöhe weiß, den Reitstiefel recht einfach online bestellen kann.

Sollte doch etwas nicht passen - einfach zurückschicken, Zalando machts vor (Achtung, ist nicht immer kostenlos, je nach Anbieter). Schade dass Zalando (noch=) keine echten Reiterstiefel im Angebot hat. Aber das kommt vielleicht noch.

Ansonsten kann man über diesen Reitstiefel Equi-Theme Lederstiefel Expert mit Schnürung nichts schlechtes sagen, für den Preis ist er wirklich gut verarbeitet, macht einen soliden Eindruck und man wird sicher eine ganze Zeit lang Freude an diesem Reitstiefel haben.

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Königs Reitstiefel im Test, Modell Komet

Written by Super User. Posted in Reitausrüstung

Wer hochwertige und sehr passgenaue Reiststiefel sucht, wir irgendwann über Königs Reitstiefel stolpern. Königs ist eine deutsche Firma die Lederreitstiefel ich höchster Qualität produziert. Natürlich git es günstigere - oder besser - billigere Lederreitstiefel. Preiswerte Lederreitstiefel habe ich hier einmal angesehen: Günstige Lederreitstiefel im Test: Equi-Theme Lederstiefel Expert. Aber bei genauerer Betrachtung sind vielleicht auch die Lederreitstiefel Komet von Königs günstig sein. Denn sie sollen - laut Königs - deutlich länger halten als andere günstige Reitstiefel aus Leder.

Ist das nur Marketing-Gerede oder steckt wirklich etwas dahinter? Wenn man die Komet Lederreitstiefel von Königs genauer betrachtet erkennt man interessante Details. Die Firma Königs legt großen Wert darauf dass ihre Reitstiefel schuhmacherfreundlich gearbeitet sind. So sind beispielsweise die Ledersohlen sicher nicht ewig haltbar, dafür aber sehr günstig von jedem guten Schuhmacher austauschbar. Auch die Reißverschlüsse kann man recht schnell tauschen.

 

 

Besonders das Modell Komet besticht in der Hinsicht der Reißverschlüsse. Diese sind nämlich nicht wie üblich direkt hinten angebracht sondern auf der Innenseite nach vorne gezogen. Das hat mehrere Vorteile. So ist der Einstieg in der weit öffnenden Stiefelschaft sehr einfach un komfortabel. Und viele Reiter - oder besonders Reiterinnen - zumindest die die ich kenne, haben oft Probleme den Reißverschluss hinten zu schließen. Denn die Waden müssen ja eng anliegen. Und der innen nach vorne leicht gedrehte Reißverschluss erleichtert das Schließen des Leder Reitstiefels gewaltig.

Auch ansonsten ist der Komet Reitstiefel von Königs jeder Euro wert. Die Verarbeitung ist hervorragend, die Passform sehr gut. Hier finden Sie Hinweise wie man den Fuß und das Bein richtig vermessen kann um Wadenweite und Schafthöhe zu bestimmen. Wenn sie das richtig machen, können sie die Reitstiefel von Königs leicht online bestellen, denn - wie gesagt - die Königs Reitstiefel sind sehr gut und passgenau geformt. Für um die 400 € findet man glaube ich kaum bessere Reitstiefel.

 

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Füße und Waden richtig vermessen für Reitstiefel

Written by Super User. Posted in Reitausrüstung

Wer mit dem Gedanken spielt sich Reitstiefel im Internet zu bestellen, muss entweder genau wissen, welche Reitstiefel er braucht, oder man muss genau wissen wie man die Wadenweite und die Schafthöhe richtig misst.

1. Die Schuhgröße sollte ungefähr der normalen Schuhgröße entsprechen, eventuell nimmt man die Reiststiefel eine Nummer größer, weil man eventuell auch mal dickere Socken anziehen muss.

2. Die Wadenweite ist relativ einfach zu ermitteln. Einfach ein Maßband an der dicksten Stelle eng um die Wade legen. Bei Königs Reitstiefel sind beispielsweise in allen Abstufungen je Zentimeter erhältlich.

3. Die Höhe des Stiefelschafts ist recht entscheident. Und hier muss man tatsächlich ein wenig mehr wissen über Lederreitstiefel. Das Material gibt nach, die Stiefel setzen sich. Also muss man den Reitstiefel etwas höher nehmen als man den Schaft eigentlich braucht. Und dann muss man den Reitstiefel auch erst einmal eintragen, der Schuh senkt sich dann - je nach Qualität - um 1 bis 2 Zentimeter. Zum Messen einfach auf einen Stuhl setzen und das Bein im 90 Grad Winkel abwinkeln und dann vom Boden bis zur Mitte vom Kniegelenk messen. Das sollte normalerweise ziemlich genau passen, wenn man sich nicht sicher ist, lieber einen Zentimeter weniger nehmen, asl zuviel, denn ansonsten sind unnötig viele Blasen vorprogrammiert und Blasen wird es beim Eintragen ohnehin geben.

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Wie finde ich den passenden Sattel?

Written by Super User. Posted in Reitausrüstung

Ich möchte behaupten dass es sehr viele Pferde gibt, die mit einem nicht richtig passenden Sattel geritten werden. Das kann (!) gut gehen, kann aber auch zu Problemen führen. Viele der Probleme werden dabei gar nicht dem nicht passenden Sattel zugerechnet, ein Zusammenhang oft nicht erkannt. Ein Sattel kann z.B. die Bewegungsfreiheit der vorderen Schulter einschränken, das Pferd geht nicht mehr schön willig vorwärts und schuld kann hier ein nicht passender, einengender Sattel sein.

Doch an was erkennt man einen Sattel der wirklich passt? Ich sammle gerade viel Erfahrungen und gewinne interessante Einblicke in die Sattlerei, weil mein Pferd - aus Sicht eines Sattlers - eher ein Problempferd ist; sher hoher Widerrist, langer Rücken und recht kräftige Schulterblätter. Da passen nur ganz wenige Sättel.

Was heißt aber jetzt "passen"? Vor allen Dingen muss der Sattel dem Pferd passen. Ein guter Sattel muss dem Rücken des Pferdes genug Bewegung lassen, der Sattel darf nicht auf der Wirbelsäule / dem Widerrist aufliegen, auch nicht wenn ein Reiter sich im Sattel bewegt. Darüber hinaus muss der Sattel ausreichend gepolstert sein und damit wirklich in der Waage liegen, also nicht nach vorne oder hinten hängen. Die Gurte sollen den Sattel möglichst senkrecht an den Pferderücken ziehen und dabei eine Hand breit hinter und nicht in der Gelenkgegend der Vorderbeine anliegen. Dann muss der Sattel entsprechend ruhig liegen, egal ob mit oder ohne Reiter darf der Sattel nicht selbst schwingen und sich vom Pferderücken lösen, sonst würde der Sattel samt reiter dem Pferd unangenehm in den Rücken fallen.

Der Sattel auf dem Bild passt auch nicht perfekt, der Sattelgurt verläuft schräg nach vorne weil die Gurte und der ganze Sattel vom Schwerpunkt her etwas zu weit hinten liegen. Für Pferde wie meines, das eben groß ist, einen hohen Widerrist hat und einen langen Rücken, kommen vor allem Sättel der Firma Prestige in Frage, beispielsweise der Prestige L.C. oder der Prestige Top Dressage.

Im Übrigen muss man seinem persönlichen Sattler vertrauen, aber ich empfehle dringend mindestens eine zweite Meinung einzuholen, bevor man einen neuen Sattel kauft, manche Sattler sehen leider vor allem den eigenen Profit und nicht immer die Bedürfnisse des Pferdes an erster Stelle. Nachdem ich mich mit vielen Sattlern auseinander gesetzt habe, kann ich in Bayern und für den Raum München ein paar Sattler empfehlen, beispielsweise die Sattlerei Fichtbauer, die allerdings nur eigene Sättel auf Maß erstellt. Diese passen dafür wirklich gut und ich persönlich saß auch ungewöhnlich gut in ihrem "Vorführmodell" des Dressursattels.

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Sattlerei Fichtbauer

Written by Super User. Posted in Reitausrüstung

Die Sattlerei Fichtbauer ist eine kleine private Sattlerei in der Nähe von Ingolstadt, um genauer zu sein liegt die Sattlerei in 91801 Gammersfeld. Gegründet und geführt wird die Sattlerei Fichbauer von Thorsten Fichtbauer, der 1986 eine Lehre zum Reitsportsattler begann und 1997 einen Meister als Reitsportsattler machte. Nachdem er für namhafte Hersteller Sättel fertigte entstand 1999 der erste eigene Fichtbauer Sattel mit dem Namen Paura.

Seit dem hat sich die Sattlerei immer weiter entwickelt, sie produziert heute jährlich mehrere hundert Sättel die aber alle im Kundenauftrag und auf das jeweilige Pferd maßgefertigt werden. Nebenbei arbeitet die Sattlerei, die heute auch Ausbildungsbetrieb ist, auch als Sattlerei für kleine Sonderaufträge aus der Automobilindustrie, Ihren Schwerpunkt hat sie aber nach wie vor im Bereich der maßgefertigten Sättel.

Neben der hohen handwerklichen Qualität und der individuellen Anpassbarkeit ist auch der ständig weiter optimierte Sattelbaum eine Besonderheit. Dieser Sattelbaum ist nicht nur leicht und stabil, sondern er schafft es auch die richtige Mischung aus Steiffigkeit und Verwindungsmöglichkeit zu vereinen. So wird gewährleistet dass der Pferderücken sich unter dem Sattel optimal bewegen kann und nicht in seiner Bewegung blockiert wird.

Und preislich ist klar, dass solche Maßanfertigungen zunächst teurer sind, als "normale" Massenware. Aber bei genauerer Betrachtung und vor allem wenn man einige Sättel im direkten Vergleich reiten konnte wie ich, dann stellt man schnell fest, dass der Preis gerechtfertigt ist. Denn eine ähnlich gute Verbindung zwischen Pferd und Reiter konnte ich zumindest bei unserem großen, jungen Pferd mit hohem Widerrist nur mit einem Satten von Prestige Dressursattel "Doge" erreichen, und der kostet auch schon 2.500€. Den müsste man an unser Pferd anpassen, macht nochmal rund 100€ und dann ist der preisliche Unterschied zu einem Maßsattel der Sattlerei Fichtbauer auch nicht mehr groß.

Ein Sattel der Sattlerei Fichtbauer kostet zwischen 2.680 und 3.190€. Wobei auch das Grundmodell bereits sehr hochwertig ist und mit sehr gutem Leder gearbeitet wird. Wer Sonderwünsche hat und z.B. wie wir ein doubliertes Sattelblatt möchte, zahlt eben nochmal einen kleinen Aufpreis. Dafür bekommt man aber einen Sattel, der 100%ig dem Pferd passt, man hat einen kompetenten Ansprechpartner, der seine Sättel wirklich kennt und ggf. Anpassungen im Laufe der Zeit vornehmen kann und wir glauben und hoffen damit den Pferderücken optimal zu schützen. Denn was ein falscher Sattel alles kaputt machen kann ist kaum zu bezahlen.

Einen ausführlichen Testbericht zu unserem Sattel der Sattlerei Fichtbauer werde ich bald hier veröffentlichen, vorab: Wir haben den Sattel nun seit rund 2 Wochen und sind wirklich sehr angetan, ich würde einen Maßsattel der Sattlerei Fichtbauer jedem weiterempfehlen.

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