Ja, langsam kommt der Frühling durch und es treibt auch die Läufer wieder auf die Laufstrecke, die das Winterlauftraining etwas lockerer angegangen sind. Das merkt man spätestes wenn man bekannte Laufstrecken besucht, beispielsweise im Olympiapark in München. Und kaum laufen wieder mehr Menschen, steigt auch wieder die Nachfrage nach neuer Laufausrüstung. Besonders die neuen Laufschuhe der Saison 2012 aber auch aktuelle Pulsuhren sind wieder gefragt und wandern im Sportfachgeschäft wieder in den Vordergrund.

Zu den neuen Laufschuhen 2012 werde ich demnächst ein paar Modelle ergänzen, bis dahin kann man aber getrost davon ausgehen, dass insbesondere Modelle, die seit Jahren am Markt etabliert sind wie beispielsweise die Adidas Response Cushion, die es mittlerweile in der Jubiläumsedition mit Nummer 20 gibt, sich kaum von den Modellen des Vorjahres unterscheiden. Wer also gute und günstige Laufschuhe sucht, sollte auch einen Blick auf die Vorjahresmodelle werfen und vielleicht so ein Schnäppchen machen.

Ja, und zu den ersten Wettbewerben kann man sich auch schon anmelden, ich bin zumindest mal für einen ersten Halbmarathon gemeldet, dem großen SportScheck Stadtlauf 2012 in München.

Aber wie auch immer, ich wünsche allen Läufern eine erfolgreiche, gute, gesunde und verletzungsfreie Lauf-Saison 2012! Keep on Running!

Laufen mit GPS Uhr, ein Erfahrungsbericht

Wer Sport treibt, der sollte das ganz bewusst tun. Egal ob leistungsorientiert trainiert wird oder ob der Sport nur dem Ausgleich und der Gesundheit dienen soll, es ist wichtig die eigenen Körperfunktionen beim Sport regelmäßig zu kontrollieren. Natürlich ersetzt dies nicht den regelmäßigen Checkup beim Hausarzt, die Werte können jedoch zur Selbstkontrolle heran gezogen werden.
 

Kontrolle gibt Sicherheit


Wer joggt, walkt oder ambitioniert läuft, sollte dies deshalb stets mit einer Pulsuhr tun. Moderne Pulsuhren sind inzwischen standardmäßig mit einer GPS-Funktion ausgestattet. Diese Funktion ermittelt den jeweils aktuellen Standort, zeichnet die gelaufenen Strecken auf und dient als Grundlage für die Berechnung der jeweiligen Geschwindigkeit. Bereits nach kürzerer Zeit entwickelt der Sportler ein gutes Gefühl für die Veränderungen seiner Herzfrequenz unter Belastung. Die gemessenen Werte können Aufschluss über den Trainingeffekt, aber auch über den Gesundheits- und Gesamtzustand geben.
 

Einfache und bequeme Aufzeichnung der Daten


Läufer, die im Freizeitbereich oder auch sehr ambitioniert für Wettkämpfe trainieren, nutzen fast alle eine GPS-Uhr. Sie zeichnet die Distanzen sehr viel zuverlässiger auf als beispielsweise eine Uhr mit Schrittmesser, die erst umständlich kalibriert werden muss und dann häufig dennoch abweichende Werte liefert. Die GPS-Uhren sind inzwischen so weit entwickelt, dass sie auch für den Laien sehr schnell und sehr bequem zu bedienen sind. Zusätzlich bieten die meisten Modelle noch spezielle Funktionen, über die sich ein Trainingsprogramm ganz gezielt planen und steuern lässt. Es bleibt natürlich jedem Sportler selbst überlassen, wie weit er diese Funktionen nützen möchte.
 

Weit verbreitet: Der Garmin Forerunner 305


Ich laufe seit 2 Jahren mit der GPS-Uhr Garmin Forerunner 305. Das großzügig gehaltene Display macht die Uhr zwar etwas klobiger am Handgelenk, zeigt dafür aber auch größere Ziffern an, die ich auch ohne Brille erkennen kann. Optimal sind für mich die drei per Knopfdruck einfach wechselbaren Screens, auf denen ich die gewünschten Anzeigen so einrichten kann, wie es für mich sinnvoll ist. So bekomme ich nur die Werte angezeigt, die mich auch interessieren.
 

Auswertung am Rechner


Das gelaufene Trainingsprogramm lässt sich abschließend sehr bequem in den Computer übertragen und dort auswerten. Über die Verbindung mit Google Earth kann ich mir die gelaufenen Strecken exakt anzeigen lassen und lerne so mein Laufrevier immer besser kennen. Funktionen wie Kilometersplits, Durchgangs- und Durchschnittsgeschwindigkeiten sind sehr wichtig, um die Effektivität des Trainings besser kontrollieren zu können. Die gemessenen Pulswerte geben dabei Aufschluss über meine Gesundheit und meinen Trainingszustand.

Auch im Wettkampf ist die GPS-Uhr unverzichtbar, denn sie meldet wie ein virtueller Trainer Zwischenzeiten und momentane Geschwindigkeiten, so dass der Läufer auf einen Betreuer weitgehend verzichten kann und selbst die Kontrolle über das Rennen behält.

Polar RCX5Die Polar RCX5 ist eine Pulsuhr, die vor allem für ambitionierte Sportler und vor allem für Triathleten gedacht ist. Ich selbt muss ja gestehen dass ich mich vor dem Triathlon bisher erfolgreich gedrückt habe, weil mir das Training dafür zu kompliziert ist; Laufen kann ich schließlich jederzeit vor der Haustüre, Radfahren geht vielleicht auch noch (nur die Streckenwahl ist komplizierter) aber schwimmen... das klappt zumindest bei mir nicht schnell am Abend nach der Arbeit vor der Haustüre.

Aber zurück zum eigentlichen Testobjekt, dem Polar RCX5 Sportcomputer für Triathleten. Die Uhr hat ein sehr klares Display und ist auch entsprechend hochwertig. Der unverbindliche Preis von Polar liegt schließlich auch bei 289,95 € in der Standardausstattung. Es gibt verschiedene Pakete, in denen entsprechend der bevorzugten Sportart verschiedenes Zubehör enthalten ist; also beispielsweise ein Brustgurt zur Herzfrequenzmessung, ein Beschleunigungssensor für die Laufschuhe oder ein GPS Modul das Polar G5.

Auch im Wasser ist das Display gut ablesbar und die Uhr gut und einfach bedienbar. Sie ist zudem sehr schlank und dünn so dass sie kaum aufträgt und der Wechsel vom Neoprenanzug zum Laufen einfach vonstatten geht.

Also, für alle Sportler die mehr als nur eine Hauptausdauersportart betreiben und vor allem für Triathleten ist der Polar RCX5 Trainingscomputer eine gute Wahl, wäre da nicht der recht happige Preis. Polar empfiehlt einen Preis von 289,95€ für das Basisgerät, die verschiedenne Paketekosten dann bis zu 389,95€ für den RCX5 GPS inklusive GPS Modul. Das Paket für Radfahrer beinhaltet für empfohlene 319,95€ einen Trittfrequenzsensor und einen Geschwindigkeitssensor.

Die Batterie hält laut Polar 8-11 Mpnate bei täglichem Training mit 1h/Tag, je nach genutztem Zubehör wird es in der Praxis etwas häufiger notwendig sein, die Batterie zu tauschen. Klar dass bei so einem Top-Gerät alle von Polar bekannten Funktionen integriert sind; ZoneOptimizer, verschiedene Sportprofile, die Herzfrequenzübertragung im Wasser dank störungsfreiem und komfortablen Hybrid-Sender. Mit der Polar RCX5 bleiben kaum Wünsche offen.

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Über die Nike+ SportsWatch GPS Uhr im Test habe ich hier schon einmal kurz berichtet, jetzt möchte ich gerne ausführlicher über die Nike+ SportsWatch GPS Uhr berichten. Denn im Vergleich zu den Garmiin Forerunner Modellen unterscheidet sich hier Nike mit seinem Ansatz doch ein wenig.

Also los gehts:

Nike+ SportsWatch GPS Uhr im Test

Zunächst mal muss ich sagen, dass die Nike Plus GPS Uhr sehr schick aussieht, sie geht einen anderen Design-Weg als der Garmin Forerunner 610. Sie ist sehr modern und eher auffällig schick, sie will aber auch auffallen. Ein kurzer Blick auf die Uhr zeigt das ganz deutlich. Die Größe ist aber auch sehr angenehm, die Zeiten in denen eine GPS Uhr klobig und schwer am Handgelenk war und wirklich nur als Trainingscomputer genutzt werden konnte, sind vorbei. Auch die Nike GPS Uhr kann man locker im Büro tragen.

Was wirklich sehr gut ist, ist das Display, das fällt schon beim ersten mal in die Hand nehmen auf. Es spiegelt nicht, es ist sehr übersichtlich aufgebaut und auch bei direktem Sonnenlich sehr gut ablesbar. Um die Uhr zu laden kann man sie direkt über den im Armband integrierten USB Stecker an den PC anschließen und über USB aufladen. Genauso geht auch der Austausch der Daten und die Übertragung der aufgezeichneten Läufe.

Die Nike Plus GPS Sports Watch lässt sich angenehm tragen, die Bedienung ist recht einfach da die Menüs gut sortiert sind und die Knöpfe gut zu drücken sind, auch mit dünnen Laufhandschuhen. Und mit einem kurzen Tippen aufs Display markiert man während eines Laufs einfach Runden und aktiviert kurz die Hintergrundbeleuchtung. Man kann ie während eines Laufs angezeigten Datenfelder im Display auch frei konfigurieren, so dass man immer die wichtigsten Daten auf einen Blick erfassen kann; zum Beispiel die aktuelle Herzfrequens, die aktuelle Geschwindigkeit (Pace) und die laufende Stoppuhr sowie die zurückgelegte Strecke in Kilometern.

Sollte man einmal 5 Tage lang nicht mit der GPS Uhr laufen, meckert sie übrigens und fragt, ob es nicht langsam Zeit wäre für einen neuen Lauf. Das ist ein nettes Gimmick, kann aber auch wirklich motivierend sein.

Motivation durch Technik: Die Nike Plus Weboberfläche

So komisch das klingen mag, bei mir funktioniert die Motivation (zum Teil) über Spaß an der Technik. Die Möglichkeiten, sich über die Weboberfläche von Nikeplus einfach alle Trainings genau anzusehen, die Streckenverläufe nachzuvollziehen und sich mit anderen Läufern weltweit messen zu können, das macht einfach Spaß. Man kann den eigenen Trainingsfortschritt messen, sich viele Ziele setzen, egal ob man schneller werden will, längere Strecken laufen möchte oder einfach nur häufiger zu Laufen. Erreicht man ein Ziel bekommt man eine Trophäe.

Aber auch aus nüchterner Lauftrainings-Sicht kann man mit der Auswertung über Nikeplus einiges erreichen. Man kann beispielsweise die gleiche Strecke mehrfach laufen und Fortschritte erkennen, Problemstellen erkennen und dank genauer Streckenmessung per GPS auch ein effektives Intervalltraining steuern, ohne die Laufstrecke genau zu kennen.

Fazit zur Nike+ SportsWatch GPS Uhr im Test

Man kann die Nike Plus GPS Uhr mit dem altbekannten Fußpod kombinieren und natürlich mit einem Brustgurt zur Herzfrequenzmessung (kompatibel mit dem Wear Link von Polar!). Mit dem Fußpod kann man dann auch auf dem Laufband trainieren und Messen. Für einen Preis von rund 200 Euro finde ich diese GPS Uhr sehr gut und empfehlenswert, vor allem weil die Oberfläche von Nikeplus sehr spielerisch und motivierend ist. Daher ist die Uhr eine klare Kaufempfehlung für (große) Spielkinder und Technikbegeisterte.

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So, eine Frage die mich wirklich interessieren würde... soll man sich als Läufer die Beine rasieren? Ich habe schon mal gelesen, dass das alleine durch den tatsächlich etwas geringeren Luftwiderstand zu besseren Zeiten führen soll. Ähnlich wie bei Schwimmern, wo Haare die Strömung stören, erzeugen behaarteLäuferbeine auch verwirbelungen und kosten minimal mehr Kraft und damit Zeit. Das mag sehr wenig sein, aber auf die Distanz eines Marathons summiert sich das wenige auch auf.

Also, rasieren oder lieber nicht? Nehmt doch einfach links an der Mini-Umfrage teil und sagt mir Eure Meinung. Zeigen rasierte Läufer-Beine größeren Ehrgeiz? Oder ist das einfach Käse?

Meine Meinung: Ich verzichte auf eine komplette Rasur und nehme das Argument des erhöhten Luftwiderstands um zu behaupten, dass ja locker noch ein paar Sekunden drin gewesen wären, ich aber aus ästethischen Gründen darauf verzichte.  smiley

PS: Wer dennoch nicht auf eine komplette Rasur verzichten möchte, dem sei ein Blick auf www.rasierertests.com ans Herz gelegt wink