Mini militia Test: Garmin Forerunner 210 - Laufen Klettern Reiten

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Test: Garmin Forerunner 210

Written by Super User. Posted in Pulsuhren im Test

Testbericht: Garmin Forerunner 210

garminforerunner210Der Garmin Forerunner 210 ist ein GPS-Trainingscomputer in Gestalt einer Armbanduhr und gleicht im Erscheinungsbild seinem Vorgängermodell, dem Forerunner 110, bietet jedoch, neben seinem umfangreicheren und in mattem Schwarz gehaltenen Gehäuse, ein üppigeres Innenleben und damit wesentlich mehr Möglichkeiten, um das Training persönlich zu gestalten und exakt auszuwerten.

Garmin Forerunner 210 – Produktinformationen

• kleinster Trainingscomputer mit integriertem GPS-Empfänger

• Größe: 4,5 cm breit, 6,9 cm lang, 1,4 cm hoch

• Gewicht: 52 Gramm

• Display: dreizeilig mit übersichtlichen Symbolen und Zahlen

• einfache Handhabung der vier Tasten

• Hot-Fix-Technologie sorgt für schnellen Satellitenempfang

• exakte Aufzeichnung von Distanz, Puls, Strecke und Tempo

• Herzfrequenzmessung mittels Textil-Brustgurt (im Lieferumfang enthalten)

• fünf voreingestellte, individuell konfigurierbare Herzfrequenzbereiche

• unterschiedliche Signaltöne warnen auf Wunsch bei zu hohem oder zu niedrigem Puls • Stopp- und Rundenzahlfunktion

• individuell programmierbares Intervalltraining

• umfangreiche Analyse des Trainings mittels Garmin Connect

• wasserdicht bis 1 Meter

• inklusive Bedienungsanleitung auf CD, Schnellstartanleitung, Netzteil und USB-Kabel

• optional erhältlich: Fußsensor zur Erfassung und Aufzeichnung der Schrittfrequenz

Garmin Forerunner 210 – Praxistest

Die Satelliten-Ortung des eingebauten GPS-Empfängers erfolgt in den meisten Fällen erstaunlich schnell und die exakte Datenberechnung überzeugt ebenso wie die nach persönlichen Vorstellungen konfigurierbaren Features wie das Intervalltraining, wobei die Aufzeichnung der Rundenzeiten (etwa beim Training auf der Bahn) zwar erfolgt, jedoch nicht sofort auf dem Display angezeigt wird, sondern erst im Nachhinein am PC überprüft werden kann. Der Akku des Garmin Forerunner 210 hält im GPS-Einsatz rund acht Stunden durch, während er den Trainingscomputer im Uhr-Modus alleine etwa drei Wochen lang mit Strom versorgt, ehe er per USB-Kabel aufgeladen werden muss.

Der Vorgang des Anschließens gestaltet sich dabei mitunter als heikle Angelegenheit, da die von Garmin konzipierte Verbindung zwischen Kabel und Uhr recht penibel und wenig durchdacht wirkt. Ist der GPS-unterstützte Begleiter nach dem Training aber erst einmal vom Handgelenk abgenommen, an den Rechner angeschlossen und mit Garmin Connect verbunden, offenbart er eine Vielzahl an exakt aufgezeichneten Daten (wobei der interne Speicher laut Herstellerangaben etwa 180 Trainingsstunden aufzeichnen kann).

Gleichzeitig erhält der User von Garmin Connect nützliche Firmware-Updates direkt auf die angeschlossene Puls-Uhr geliefert. Die mit dem Garmin Forerunner 210 abgeschlossene Trainingseinheit oder der damit absolvierte Wettbewerb lassen sich am PC dank der auf einer virtuellen Karte dargestellten Route noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Der Forerunner 210 liefert dazu in Verbindung mit Garmin Connect Fakten und Zahlen zur Streckenführung und den zurückgelegten Höhenmetern, wobei die weiteren gesammelten Daten wie der genaue Pulsverlauf oder die jeweilige Geschwindigkeit nach dem Training ausgewertet und analysiert werden können und somit dem Nutzer helfen, dieses zu optimieren.

Garmin Forerunner 210 – Fazit

Der Garmin Forerunner 210 ist ein angenehm zu tragender und den Praxistest positiv bestehender GPS-Trainingscomputer, der sowohl für Läufer als auch für Radfahrer interessant, für Schwimmer (ergo für Triathleten) aber völlig ungeeignet ist, da seine Dichtungen ihren Aufgaben lediglich bis 1 Meter Wassertiefe standhalten. Ansonsten aber gilt der Garmin Forerunner 210 als ein (bis auf die bereits genannten kleineren Schwächen) durchwegs überzeugender, gutaussehender und zuverlässiger Daten-Sammel-Partner für alle (nicht allzu feuchten) Arten des Ausdauersports.

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