Mini militia Test: Garmin Forerunner 10 - Laufen Klettern Reiten

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Test: Garmin Forerunner 10

Written by Super User. Posted in Pulsuhren im Test

Testbericht: Garmin Forerunner 10

garminforerunner10Die GPS-Laufuhr Garmin Forerunner 10 ist ein mit den grundlegenden Funktionen ausgestatteter, in den Farben Schwarz/Rot, Rosa/Weiß oder Grün/Weiß erhältlicher und den Herstellerangaben zufolge leichtester Zeitmesser für Läufer.

Garmin Forerunner 10 – technische Daten

• Anzeige der zurückgelegten Distanz und Zeit
• Anzeige der Geschwindigkeit und des Kalorienverbrauchs
• einfache Bedienung mittels vier intuitiv angeordneter Tasten
• übersichtliches Display mit Beleuchtung
• der integrierte und zuverlässige GPS-Sensor ermittelt äußerst genau Distanz und Geschwindigkeit
• die Virtual-Pacer-Funktion warnt auf Wunsch per akustischem Signal bei zu langsamer/schneller Geschwindigkeit
• die Personal-Records-Funktion ermittelt Streckenbestzeiten für 1, 5 und 10 Kilometer sowie für die Halb- und Marathondistanz
• die Auto-Lap-Funktion erlaubt eine automatische Rundenzeitmessung samt Auto-Pause
• gestattet die Anwendung der “Garmin-Connect-Trainingstagebuch-Online-Funktion“
• auch mit Handschuhen gut bedienbar und wasserdicht bis 50 Meter
• nicht mit Brustgurt kompatibel (keine Pulsmessung möglich)

Garmin Forerunner 10 – Praxistest

Die übersichtlich gestaltete Laufuhr ermittelt nur die nötigsten Daten und enthält daher keine Funktionen wie Timer, Pulsmessung oder Weckfunktion, was dem Grundgedanken des Joggens aber eher entgegenkommt als ein “alle Stücke spielendes Multitasking-Gerät am Handgelenk“. Die Laufuhr erfüllt ihren Zweck in einer zwar spartanischen, aber durchaus ansprechenden und exakten Art und Weise.
Das Design der Uhr ist übersichtlich-schlicht, die vier Tasten erlauben eine einfache Bedienung, wobei die Ziffern des beleuchteten Displays groß und somit auch während eines Sprints sowie bei Dämmerungs- oder Nachtläufen gut ablesbar sind. Aufgrund der leichten Bauweise und der funktionell-minimalistischen Ausführung dient der Garmin Forerunner 10 als angenehmer und nur mit den nötigsten Funktionen ausgestatteter Datensammler auf der Joggingstrecke.

Im Vergleich mit älteren Modellen ist zu erkennen, dass sich die Technik zur Freude der Nutzer enorm weiterentwickelt hat. Das GPS-System arbeitet inzwischen selbst bei Läufen durch den Wald oder durch andere “GPS-feindliche Gegenden“ äußerst präzise, wobei die meist ziemlich lange Positionssuche beim GPS-Start, die je nach Standort mehrere Minuten in Anspruch nimmt, den ansonsten durchwegs positiven Eindruck etwas trüben kann.

Neben dem in der Lieferung enthaltenen USB-Kabel, welches der Uhr durch Verbindung mit dem PC die gespeicherten Daten zur weiteren Auswertung abnimmt und gleichzeitig den Akku auflädt, überzeugt vor allem die Personal-Records-Funktion. Diese meldet dem Läufer durch ein akustisches Signal, sobald er eine der fünf bereits erwähnten Distanzen zurückgelegt hat, wobei der doch recht leise Piepton im Falle von erhöhtem Verkehrsaufkommen oder dergleichen nicht bis ans Ohr des Läufers zu dringen imstande ist. Die weiteren individuell einstellbaren Messfunktionen bezüglich Motivation (die Uhr meldet sich, falls ein neuer persönlicher Rekord in Sachen schnellster/längster Lauf aufgestellt wurde) sind ebenfalls praktisch und bringen den Nutzer vor allem im Sinne einer angestrebten Leistungssteigerung “deutlich voran“.
Die Akkulaufzeit der Uhr beträgt laut Hersteller bei GPS-Nutzung rund fünf Stunden. Zur Anzahl der intern gespeicherten Datensätze können keine exakten praxisbezogenen Angaben gemacht werden, diese liegen allerdings deutlich über zwölf Einheiten.

Garmin Forerunner 10 – Fazit

Diese Laufuhr ist ein im wahrsten Sinne des Wortes “handlicher“ und einfach zu bedienender sowie übersichtlicher und zuverlässiger Begleiter, der außer der langen GPS-Ortung beim Start keine eklatanten Schwächen aufweist.

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