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GPS-Uhr im Test: Garmin Forerunner 410

Written by Super User. Posted in Pulsuhren im Test

Garmin Forerunner 410 im Test

Garmin hat gerade rechtzeitig zur ISPO 2011 den Nachfolger des extrem erfolgreichen GPS-Modells GarminForerunner 405 (cx) auf den Markt gebracht. Rein Äußerlich hat sich im Vergleich zum Garmin Forerunner405 nichts geändert. Nur der rote Ring rund um das Display ermöglicht auf den ersten Blick eine Unterscheidung des Forerunners 410.

Im Inneren der GPS-Uhr hat sich vor allen Dingen die Software geändert. So hat man beim Garmin Forerunner 410 noch mehr Möglichkeiten das Display individuell zu gestalten und die jeweils benötigten oder interessanten Trainingswerte darzustellen. Wer das erste mal überlegt, sich eine GPS-Pulsuhr zu kaufen und noch nicht recht weiß, ob man das wirklich braucht, dem sei gesagt "ja, einmal mit GPS gelaufen und man läuft nie wieder ohne". Die Vorteile des Trainings mittels GPS-Uhr sind nicht von der Hand zu weisen. Aber mehr dazu später. Als erstes Argument gilt für mich die hohe Langzeitmotivation. Denn mit der exakten Aufzeichnung der Trainingsadten, der tollen Auswertungsmöglichkeiten, die auch für Anfänger spannend sind und für Profis viele Möglichkeiten bietet schafft Garmin eine echte langzeitmotivation. Man kann die Läufe vergleichen, die Geschwindigkeit überprüfen und kontrollieren und die zurück gelegte Strecke exakt erfassen und so den eigenen Trainingsfortschritt kontrollieren. Über Garmin Connect kann man alle Daten genau im Überblick behalten (siehe Bild links) und mit dem - neuerdings auf Bing-Karten basierendem - Kartenoverlay sieht man seine genaue Laufstrecke. Marathontraining mit GPS-Trainingsplan Der größte Vorteil eines Lauftrainings mit GPS-Pulsuhr ist der, dass man gezielte Trainingspläne unabhängig von der Strecke exakt ablaufen kann.So kann man über die mitgelieferte Software (die übrigens teilweise auf dem Mac Probleme macht) genau einen Trainingsplan an die Uhr übertragen.

Beispielsweise ein Intervalltraining. Dann kann man einfach laufen und man muss sich keine Gedanken machen über Wegmarken oder Kilometerangaben. Die Forerunner 410 misst die Strecke, die Geschwindigkeit und den Puls, wenn man den zusätzlichen Fußpod hat, der zum Laufen auf dem Laufband gedacht ist, wird auch die Trittfrequenz erfasst. Und je nach einprogrammiertem Training wird man durch akustische Signale dazu angehalten, das programmierte Tempo im Intervall zu halten, eine bestimmte Strecke im vorgegebenen Pulsbereich zurückzulegen oder eine bestimmte Zeit lang in einem definierten Tempobereich zu laufen. Damit kann man ein exaktes Training auch absolvieren, ohne dass man die Laufstrecke genau kennt oder auf Wegmarken und Kilometermarken angewiesen zu sein. Top-Angebot von Amazon: Die Bedienung des Garmin Forerunner 410 gibt keine Rätsel auf, die Bedienung über den Berührungsempfindlichen Touch-Ring geht recht einfach, teilweise auch mit (dünnen) Handschuhen. Auch die mitgelieferte Software ist einfach und gut zu bedienen, die Datenübertragung zum PC und - wenn gewünscht - ins Trainingscenter geschieht drahtlos über ANT+, einen kleinen USB Stick der mitgeliefert wird. Je nach Paket, ist auch ein Brustgurt zur Pulsmessung mit dabei.

Fazit zum Test der Garmin Forerunner 410:

Der garmin Forerunner 410 ist die konsequente Weiterentwicklung des erfolgreichen 405er. Wer bereits einen 405er besitzt muss nicht unbedingt das neue Modell kaufen, wer aber die Anschaffung einer GPS-Uhr in Erwägung zieht, der sollte sich den Garmin Forerunner 410 genau ansehen. Übrigens reicht eine Akkuladung (der Akku ist fest eingebaut) für ca. 8h Training. Im Uhrbetrieb hält die Uhr ca. 2 Wochen durch bevor sie wieder ans Netz muss. Für mich persönlich ist das Laufen ohne GPS -Uhr nicht mehr denkbar, seit dem laufe ich mehr, schnelle, besser, kontrollierter und das Traning ist effekltiver und aufgrund der Flexibilität der Strecke spannender und abwechslungsreicher.

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